Moin moin auf dem Camelidenhof

Verbundenheit mit der Natur – das ist mein Anliegen. Deshalb habe ich das Stadtleben gegen einen schönen Resthof mit 16 Lamas und Alpakas nördlich von Oldenburg eingetauscht. Die Tiere, die ich die Delfine der Weide genannt habe, und die Weite Frieslands, wo der Wechsel der Jahreszeiten so deutlich ist, bringen immer wieder auf das Wesentliche im Leben zurück. Die sanften und stolzen Lamas & Alpakas begleiten meine Gäste auf besonderen Tierbegegnungen & Wanderungen in der Natur oder naturorientierten Workshops  mit Selbsterfahrungscharakter und der Ausbildung in tierbegleiteter Naturtherapie. Alle Termine  finden auf dem Camelidenhof nahe der Nordsee mit schönen Waldgebieten & Wasserarrealen und vielen Wildtieren statt.

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TV Interview zu der tiergestützten Arbeit mit Lamas & Alpakas mit Michaela: hier ansehen

 

Neu: Fortbildung Tierbegleitete Naturtherapie

20170526_185925Natur & Tiere achtsam in die therapeutische Begleitung einbinden, das ist das Thema dieser Fortbildung mit 5 Modulen. Die Lamas, Alpakas und Hunde begleiten uns bei stillen Naturerfahrungen, so wie es ihrer Art absolut entspricht.

Die Fortbildung beinhaltet 5 Module von Oktober 17 bis Juni 18. Jedes Modul greift die besonderen Qualitäten der entsprechenden Jahreszeit auf. Die genauen Inhalte findest Du auf www.camelidenhof.de und sie schließt mit einem Zerttifikat ab. Jedes Modul kostet 250,00 € und kann in Raten bezahlt werden.

Zum Schnuppern eignen sich die Praxisworkshops: Stille Auszeit im Wald (auch mit Hund) 7.-9.7.17 oder Die Heldenreise, 28.-30.7.17. Diese sind Teil der Fortbildung (5. oder 1. Modul) und es macht Sinn, diese auch am Anfang zu machen, weil Du dann die Arbeitsweise kennen lernst.

04456-9482233 – hier erreichst Du mich.

Tiere & Natur in der Therapie

SONY DSCSeit 2011 begleiten die Lamas & Alpakas auf dem Camelidenhof Klienten & Teilnehmerinnen von Fortbildungen in der Persönlichen Entwicklung. Mein oberstes Ziel war immer, Tiere nur in der Tiergestützten Therapie einzubinden, wenn sie dies freiwillig tun. Ich habe es abgelehnt, die Tiere in Pflegeheime oder auf Kindergeburtstage zu transportieren, um Menschen eine Freude zu machen, die jedoch auf Kosten des Wohls der Tiere gegangen wäre. Die Alpakas mit ihrer sehr starken Herdenstruktur (die immer gewahrt wurde) waren bei der Anwesenheit von Menschen auf ihrer Weide oder im Stall immer entspannt und bereit für eine mehr oder weniger nahe Interaktion. Auch die Lamas waren entspannt, nur Curacao, der Beschützer der Herde, war in der Anwesenheit von Gruppen auf der Weide im Dauereinsatz. Hochsensibel reagiert er auf die verschiedenen Themen & Stimmungen, die die Menschen mit auf die Weide brachten. Das macht ihn zu einem wertvollen und kraftvollen Begleiter in der therapeutischen Begegnung.  Insbesondere reagiert er, wenn Ausbildungsgruppen auf die Weide kommen. Bei Wanderungen, Stallabenden oder stillen Begegnungen zeigt er dieses Verhalten gar nicht oder nur sehr kurz. Auch wenn er vielen Menschen schon tiefe Begegnungen mit sich selbst geschenkt hat, treffe ich nun die Entscheidung, die Lamas als auch die Alpakas “nur” noch als Begleiter  in der Naturtherapie einzubinden. Das heißt konkret, dass die Fortbildung in Tiergestützter Therapie nun als Naturtherapie mit Tierbegleitung stattfinden wird. Achtsame Begegnungen wird es weiterhin viele geben, doch niemals als Instrument, sondern immer als Partnerschaftliche Beziehung, in der sich alle gleichermaßen  wohl fühlen. Das neue Programm mit den Terminen wird nächste Woche hier erscheinen.

Naturbewußtsein-Coyote Mentoring

Wenn jemand von einer Zeit in der Natur oder bei den Tieren zurück kommt, interessiert mich, wo sie waren und was sie gesehen haben. Die Art und Weise wie sie antworten und was sie sagen ist sowohl eine Diagnose für mich als Mentor, als auch eine Gelegenheit für sie, auf tiefer gehende Weise  zu lernen. Die Geschichte ist für ihre Erfahrung genauso wichtig wie ihre Erfahrung draußen in der Natur. Ich beobachte und höre genau zu und halte Augen und Ohren offen nach Hinweisen, die mir verraten was sie wirklich begeistert und neugierig macht, wo sie sich unwohl fühlen und wo sie mit ihrer Weisheit absolut am Ende sind…….Durch behutsames Zuhören und nachfragen lernen sie viel über sich selbst und entwickeln in ihrem Naturbewusstsein eine authentische Tiefe. (frei nach Ellen Haas – Coyote Guide)

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Winter auf dem Camelidenhof

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Die kleine Sonne

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Was gibt es Neues bei den Tieren? Sonntje – die kleine Sonne – ist eingezogen. Eine 5 Monate junge Border Collie Hündin. Sie kam aus ungeeigneter Haltung und erfreut uns (meistens..;-) mit ihrer Lebendigkeit und ihrer Intelligenz. Ein paar meiner Schuhe haben eine Transformation zum KauSpielzeug vollzogen. Die Lamas & Alpakas haben den ersten Schock überwunden und nehmen es mal so hin. Ob sie sich von ihr hüten lassen werden……naja, sie sind ja selber Hüte- und Schutztiere für Schafe. Linnja hat leider einen Bänderriss und kann nicht so viel Babysitten, wie Sonntje das gerne hätte.

 

 

 

 

 

 

24 h Auszeit bei den Delfinen der Weide

Eine kleine Gruppe von maximal 6 Personen verbringt einen ganzen Tag und eine Nacht  mit den Lamas und Alpakas des Camelidenhofs.
Wir beginnen um 12.00 h am Samstag mit einer längeren Wanderung auf einer sehr schönen neuen Route über Weiden und Wald mit Picknick für Mensch und Tier. Nach der Versorgung der Tiere am späten Nachmittag machen wir ein Lagerfeuer am Teich und essen gemütlich gemeinsam zu Abend.  Schlafen kannst Du im Einzel- oder Doppelzimmer, im mitgebrachten Zelt oder vielleicht sogar bei den Alpakas im Stall.

 

Nach einem gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen gehen wir nochmal in Stille mit den Tieren durch die Wälder am Vareler Mühlenteich. Die Infos findest Du hier:
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Abschied von Luna

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Viel los war in letzter Zeit. Alle Tiere wurden im Juni geschoren und sehen teilweise ganz lustig aus. Bilder folgen. Curacao lahmt seit einiger Zeit und wird an Wanderungen für eine Weile nicht mehr teilnehmen. Das Röntgenbild hat eine Arthrose des linken Sprunggelenks gezeigt. Ganz langsam wird es aber besser. Und gestern Abend ist Luna eingeschlafen, nachdem sie den Tag mit den anderen noch auf der Weide verbracht hatte und noch ihren üblichen Weg ins Futterlager gemacht hatte. Es war an der Zeit, weil sie nach einer nicht behandelten chronischen Lungenentzündung bevor sie zu uns kam, schon lange schwach und dünn war. Nun war sie bestimmt schon 12 Jahre alt und hatte noch eine gute Zeit, sie durfte sich überall frei bewegen und hat das auch genutzt. Ich habe sie heute morgen gefunden und sie sah recht friedlich aus. Die anderen Lamas und Mozart waren bei ihr und sind heute morgen sehr entspannt. Ihre 2 Freundinnen Blue und Frida sind ebenfalls ganz ruhig. Wahrscheinlich haben sie es mitbekommen und suchen sie deshalb auch nicht. Sie liegt nun an einem Platz, den sie gerne mochte, bis ihr Körper am Montag abgeholt wird.  Eine gute Reise liebe Luna!

Und am Abend wollte ich die Herde von Lunas Körper fern halten und brachte sie in die Scheune. Damit war Frida gar nicht einverstanden, sie ging fast durch die Fenster. Bis ich endlich verstand, dass sie nochmal Abschied nehmen mussten. Sobald sie auf der hinteren Weide standen gingen zuerst die 3 Stuten auf den Wall und standen ganz gerade und schauten auf Luna. Dann beruhigte sich Frida sofort und fing an zu fressen. Erst dann kamen die Wallache. Es war wie eine Ehrung. Wunderschön.

 

 

 

 

 

Was man von uns lernen kann

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Reden ist si…nnlos, Körpersprache ist Gold.

Lebe im Moment, das ist alles was Du sicher hast.

Zu atmen. (denn wenn Du den Atem anhältst, denke ich Du machst Dich für einen Angriff bereit)

Balance und Bodenhaftung

Schau dahin, wo Du hin möchtest und stehe mir (Dir) nicht im Wege rum.

Druck erzeugt auf jeden Fall Gegendruck.

Glaube an Dich, dann folge ich Dir in allen (sinnvollen) Situationen.

Eine kurze Leine gibt manchmal Sicherheit.

Eine lange Leine ist toll, wenn wir in Kontakt bleiben.

Fortbildung Systemisches Tiergestütztes & naturorientiertes Coaching

TT 132Am 5.5.17  geht es wieder los. Die Fortbildung in Tiergestütztem systemischen Coaching. In 5 Modulen wird eine fundierte Coaching Kompetenz vermittelt. Die Lamas & Alpakas, Hunde, Katzen und Pferde werden frei und respektvoll in die Arbeit eingebunden.

Im Spiegel der Tiere. Der Erfolg der Intervention wird nicht daran gemessen, ob das Tier tut was der Klient möchte. Im Vordergrund steht die Integration feiner Signale und Interaktionen.

Es ist immer wieder überraschend, wie punktgenau Tiere erkennen, wann ein Prozess gelöst ist oder unbewusste Emotionen spiegeln. Die “Bilder”, die der Klient am Ende der Arbeit mitnimmt sind nachhaltig und bleiben über Jahre im Gedächtnis/Herzen. So kann Wandlung sanft entstehen.

Die Themen: Systemische Aufstellungen, Teile Arbeit, Vertrauen & Vision, die Kunst der Sprache/Trance,  Ziele, Kreativität, Naturcoaching/Medizinwanderungen, Timeline/Lebenswegarbeit, Arbeit mit Glaubenssätzen.

Eine Zertifizierung zum NLP Practitioner (DVNLP) ist möglich. Weitere Informationen unter NLP und Tiergestützte Therapie.

 

 

Freie Begegnung mit Delfinen & Walen

Das Atmen der Wale ganz nah

Meinem 50 igten Geburtstag habe ich mit Delfinen und Walen auf La Gomera verbracht. Hier ist mir noch klarer geworden, wie wichtig mir die freiwillige Begegnung mit Tieren ist. Das heißt, dass die Tiere selber entscheiden können, ob sie Kontakt zu dem Menschen machen. Gerade im therapeutischen Setting müssen Tiere jederzeit die Möglichkeit haben, sich zurückziehen zu können.

Umso mehr hat mich die Begegnung mit ca. 50 Delfinen und Walen im Atlantik von La Gomera berührt. Wir waren gute 3 Stunden mit einem kleinen Holzboot und 10 Personen unterwegs. Nach 25 Minuten kam es zur ersten Sichtung. Rauhzahndelfine, es folgte eine große Gruppe Tümmler, die gerade mit der Jagt beschäftigt waren und nur mal kurz guckten, wer wir waren um sich dann unbekümmert weiter mit ihrer Mahlzeit zu beschäftigten. Die nächste kleine Gruppe waren gewöhnliche Delfine, 2 Muttertiere mit ihren Jungen. Gewöhnliche Delfine sind klein und die Begleiterin nannte sie “die Blumen der Meere”. Sie sind vom Aussterben bedroht. Sie spielten eine Weile mit der Bugwelle unsere Bootes und ließen uns dann sprachlos zurück.

Und eigentlich war ich schon satt, aber das Feuerwerk der Geschenke hörte noch nicht auf: eine Gruppe Pilotwale machte gerade Ruhezeit und dümpelte auf dem Wasser. Entspannt und gut sichtbar nur wenige Meter entfernt von dem Boot. Der Motor war aus und Weiterlesen »

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